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17.05.2022 - Kabarettabend und Schnadezug erfolgreich durchgeführt

Waldeckische Landeszeitung vom 19.5.22
Waldeckische Landeszeitung vom 18.5.22

Frieda Braun begeistert das Publikum

Am Samstag 14.5. konnte endlich der bereits Corona bedingt zweimal verschobene Kabarettabend mit Frieda Braun erfolgreich nachgeholt werden. Ralf Heine begrüßte für die ausrichtende Schützengesellschaft rund 500 Besucher in der Schützenhalle und freute sich, dass endlich einmal wieder ein volles Haus möglich war.

Frieda Braun konnte mit ihrem ganz neuen Programm „Jetzt oder nie“ wieder einmal restlos begeistern. Trotz Corona gab es aus ihrer „Winterberger Splittergruppe“ wieder viel Neues zu berichten. Ob Wichbert, Mia oder Wilbrecht, alle hatten auch in der Pandemie wieder viel Amüsantes erlebt, was Frieda mit ihrem unnachahmlichen Mimenspiel und Körperbewegungen den Besuchern wieder ganz genau erklärte. Wer erinnert sich nicht an die Freudensprünge des Delphins Flipper in den 70ern, wenn er seine Freunde Sandy und Bird trifft? Von Frieda auf der Bühne unglaublich dargestellt. Ob der Herpes aus Spanien, der sich mit einem „Olla Mia da bin ich“ meldet, oder ob sich – in Anlehnung an die Edgar Wallace Filme der 60er- ein Fremder im Dorf befindet, über den im Gasthof jeder denkt „was will er hier?“ alles wurde erläutert. Schwierigkeiten bei der Suche nach dem „Nokia“ in der Kloschüssel wurde genauso erklärt, wie das genaue Anrichten von Wurstwaren auf dem eigenen Körper, um dem Partner zu gefallen. Was denkt ein Hering, der im Meer auf eine Plastikdose Heringsdipp trifft wirklich? Welche Haribo-Lakritz sind die beliebtesten? Warum brauch man im Haushalt 36 verschiedene Reiniger, auf denen zum Teil noch das DM Preisetikett klebt? Die Besucher des Abends wissen jetzt darüber Bescheid.

Nach rund zwei Stunden wurde Frieda erst nach einer ausgiebigen Zugabe zum Thema. „was passieren kann, wenn man zu viel Federbeißer (Federweißer) trinkt, unter tosendem Applaus von der Bühne entlassen.

Sichtlich begeistert war dabei nicht nur das Publikum, sondern auch die Künstlerin Karin Berkenkopf aus Winterberg und die ausrichtende Schützengesellschaft. Man darf sich schon jetzt auf das nächste Programm der mittlerweile bundesweit bekannten Künstlerin und ihrer „Splittergruppe“ freuen. Usseln ist dabei als Veranstaltungsort natürlich gesetzt.

Usselner Schnadezug bei herrlichem Wetter und sehr guter Beteiligung

Am Sonntag 15. Mai starteten über 100 Schnadegänger zum 55. Grenzgang der Neuzeit am Stryk-Bahnhof. Während des Schnadezuges kamen noch einige Wanderer hinzu, sodass am Ende über 125 Beteiligte gezählt wurden. Der Vorsitzende der Schützengesellschaft Ralf Heine begrüßte das Usselner Königspaar Carsten und Nicole Engelbracht, Bürgermeister Thomas Trachte, die Ortsvorsteher Friedrich Wilke aus Usseln und Jens Kramer aus Willingen sowie eine Abordnung der Schützengesellschaft Willingen mit dem Königspaar Werner und Martina Wilke sowie dem frischgebackenen Schützenkaiser Erwin Wilke. An der Grenze zu Titmaringhausen wurde weiterhin der Hauptmann der Schützenbruderschaft Titmaringhausen Rafael Pfeifer willkommen geheißen.

Heine erklärte zu Beginn den Hintergrund der Schnadezüge, über die der Usselner Verein noch Protokolle und Dokmente aus dem 18. Und 19. Jahrhundert besitzt. So wurden die Züge auf fürstliche Anordnung entlang der Landesgrenzen Waldecks früher durch Beamte aus Arolsen begleitet. Nicht selten kam es während der Züge zu handfesten Auseinandersetzungen, die die Beamten gleich vor Ort zu schlichten hatten.

Die Laufstrecke war über 15 km lang und führte vorbei an der Mühlenkopfschanze, über Waschkump und Paradies hinauf zum „Streit“ wo die Frühstückspause mit herzhaftem Imbiss durch die Metzgerei Figge auf die Wanderer wartete. Danach ging es über den Hopperkopf –mit 834 m die höchste Erhebung Usselns- und den Krutenberg zur „Schönen Aussicht“ wo der offizielle Gang beendet wurde. Es wurden alle 32 vorhandenen Grenzsteine gefunden und alle Teilnehmer wurden durch das Stutzkommando unter Leitung von Holger Vogel mit dem Grenzverlauf „bekannt gemacht“. Nach noch einmal rund 4 km Wegstrecke erreichten die Schnadegänger schließlich die Schützenhalle, wo auf dem Festplatz die Schlussfeier mit Grillwürstchen und kühlen Getränken bei herrlichem Wetter stattfand.

 




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